Creating Memories With Photographies

Creating Memories With Photographies

Michael Eschrich über seine Passion der Astro-und Landschaftsfotografie

„Fotografie ist ein Handwerk. Und ein Handwerk kann man erlernen. Ich möchte die Menschen dazu ermutigen, ebenso zu fotografieren und hoffe, sie finden Inspiration durch meine Fotos.”

Hallo zusammen, mein Name ist Michael Eschrich. Ich bin 34 Jahre alt, Landschafts- und Astrofotograf aus Erfurt / Thüringen. Ich bin hauptberuflich Pflegefachkraft und arbeite derzeit in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung bei der Lebenshilfe in Erfurt. Zuvor arbeitete ich in Altenpflegeeinrichtungen im Dreischichtsystem und kam oft an meine körperlichen und psychischen Grenzen. Das Hobby der Fotografie interessierte mich schon seit meiner Kindheit, jedoch fehlte mir durch meinen harten Arbeitsalltag die Zeit und die Kraft, Fotografie ernsthaft zu betreiben. Seit ca. drei Jahren arbeite ich nun in der Behindertenhilfe. Durch die besseren Arbeitsbedingungen dort wurde meine Leidenschaft, zu fotografieren und eine gute Work-Life-Balance wiederbelebt. Ich stecke einen Großteil meiner Freizeit in mein Hobby und versuche meine fotografischen Leistungen stetig zu perfektionieren. Man lernt nie aus...


Wie alles begann...


Das Interesse an der Astronomie begann mit dem 12. Lebensjahr. Angefixt durch einen Besuch in der Schulsternwarte kam schnell der Wunsch auf, das Gesehene festzuhalten, um es auch Freunden und Familie zu zeigen. Mein erstes Teleskop bekam ich mit 14 von meiner Großmutter geschenkt. Ab da war ich dann richtig verzaubert von der Schönheit des Nachthimmels.

Der Betreuer der Schulsternwarte war, ebenso wie ich heute, begeisterter Astrofotograf und zeigte mir immer wieder die Bilder, die er geschossen hatte. Unter seiner Anleitung machte ich mit Hilfe seiner analogen Canon Spiegelreflexkamera die ersten Farbfilmfotos von Mond, Saturn und dem Orionebel. Leider ist das Hobby dann durch Ausbildung und beruflicher Laufbahn eingeschlafen, aber nie in Vergessenheit geraten.


Im Jahr 2014...Mein erster Flug stand an. Reiseziel war die wunderschöne Stadt Venedig. Ich dachte mir, dass ich die Schönheit der Stadt festhalten muss. Ich wollte die Stadt im schönsten Licht und der schönsten Perspektive einfangen. Also musste ich lernen, wie man das am besten umsetzen kann. Ab dem Punkt schlug mein Herz so richtig für die Fotografie.


Meine erste eigene Kamera musste her... Die Canon EOS 1000D, zusammengespart und bei einem großen Online Auktionshaus gebraucht gekauft. Ich habe unzählige Tutorials geschaut, ein klappriges Stativ gekauft und meine ersten Gehversuche in Venedig gemacht. Mit ernüchternden Ergebnissen auf der Speicherkarte kam ich nach Hause. In den Tutorials sah das irgendwie leichter aus. Ich wollte mich nicht geschlagen geben und schaute immer zu anderen, viel besseren Fotografen auf. Solche Bilder wollte ich unbedingt auch machen. Ich wurde von Jahr zu Jahr besser, kaufte neue Technik und lerne bis heute immer noch dazu. „Fotografie ist ein Handwerk. Und ein Handwerk kann man erlernen.“


“In der Astrofotografie mache ich Unsichtbares sichtbar. Für mich ist sie die Königsdisziplin {...} der Fotografie.”


Pferdekopfnebel.

Milchstraße über dem Eibsee in Bayern.

Was Fotografie für mich bedeutet


Fotografie ist meine Leidenschaft. Fotografie ist Kunst, Kreativität, Malen mit Licht. Erinnerungen festzuhalten oder zu kreieren. Fotografieren ist mehr, als nur den Auslöser drücken. Fotografie gibt mir die Möglichkeit, kreativ zu sein, mich zu entspannen.


Besonders in der Astrofotografie mache ich Unsichtbares sichtbar. Durch die immer mehr zunehmende Lichtverschmutzung kommt kaum ein Mensch in den Genuss, unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, mit bloßem Auge zu sehen.

Mit der heutigen Kameratechnik, Geduld und Wissen ist es möglich, all diese farbenfrohen Objekte unseres Sternenhimmels festzuhalten. Das Internet macht es möglich, interessierten Menschen die Schönheit unseres Universums zu zeigen.


Für mich ist Astrofotografie die Königsdisziplin und schwierigste Art der Fotografie. Zunächst ist Astrofotografie nicht ganz günstig. Dadurch, dass man durch die lichtschwachen Objekte eine lange Belichtungszeit von 3-5 Minuten braucht, die Sterne sich durch die Erdrotation aber bewegen, benötigt man eine Nachführung. Sie ist das Herzstück und neben Kamera und Objektiv/Teleskop das Hauptwerkzeug für die Astrofotografie. Ich habe mir zum Ziel gemacht, möglichst viele Stunden in meine Projekte zu stecken, um somit maximale Qualität in meine Fotos zu bekommen. Man fertigt möglichst viele Bilder an und überlagert sie mit der sogenannten Stacking-Methode. Hierbei wird das Rauschen des Kamerasensors minimiert und lichtschwache Objekte kommen zum Vorschein.

Zusammen mit Korrekturaufnahmen (Flats / Darks / Bias Frames) ergibt sich als Ergebnis ein Astrofoto. Dieses Foto wird mit astronomischen Fotoentwicklungsprogrammen bearbeitet. Bei der Bearbeitung versucht man das astronomische Objekt herauszuarbeiten. Durch den hohen Aufwand und die Zeit in der Entwicklung, wird jedes Astrofoto für mich zu etwas Besonderem.


Palfelhörner in den Berchtesgadener Alpen.

“Hinter jedem Foto steckt eine Geschichte & eine Erinnerung.”

Die Landschaftsfotografie zeigt die Schönheit unseres Planeten. Jeder Moment ist einmalig, das Licht kreiert immer wieder neue, einzigartige Szenen. Mit dem Teleobjektiv schafft man neue Perspektiven, hält Momente fest, die man so im Gesamten mit dem Auge nie erfasst hätte. Ich versuche einmal im Jahr eine größere Reise zu planen, um möglichst viel Material mitzunehmen. Berglandschaften haben es mir hier besonders angetan.

Ich liebe abgelegene Orte und die Ruhe in den Bergen. Leider bekommt man diese Ruhe nicht ganz umsonst. Aber was ist schon umsonst im Leben?

Für die schönsten Berglandschaften muss man kämpfen. Kämpfen bei mehrstündigen alpinen Wandertouren zu entlegenen Bergregionen für dieses eine besondere Foto.

Dieses besondere Foto, dieser eine eingefrorene Moment, welchen ich von meiner Tour mit nach Hause nehme. Denn hinter jedem Foto steckt eine Geschichte. Hinter jedem Foto steckt eine Erinnerung, die ich nicht nur in meinem Kopf, sondern auch für immer fotografisch festgehalten habe.


Wie sieht die Zukunft aus?


Ich stecke fast jede freie Minute in die Fotografie und erhoffe mir für die Zukunft mehr Reichweite in den sozialen Medien, um noch mehr Menschen zu begeistern, ihnen die Schönheit unserer Erde, der Milchstrasse und unseres Universums zu zeigen. Denn Fotografien sind dazu da, gezeigt und gesehen zu werden.


Ich plane, eine eigene Website zu erstellen und eventuell auf Grund vieler Anfragen Kalender zu vermarkten. Ich möchte die Menschen dazu ermutigen, ebenso zu fotografieren und hoffe, sie finden Inspiration durch meine Fotos.


“Picstagraph bestärkt mich darin, weiter die Schönheit unseres Planeten und unseres Universums einzufangen.”


Michael Eschrischs Gewinnerbild des Best Nature Captures Foto Wettbewerbs by Picstagraph: M31 Andromeda Galaxie (Gesamtbelichtungszeit 14h).

Dankeschön 


Zuletzt möchte ich mich recht herzlich bei dem gesamten Team von Picstagraph bedanken. Danke, dass Ihr mir als passionierter Fotograf mit diesem Blogbeitrag eine Plattform gebt, um auf meine Person und meine Fotografie aufmerksam zu machen.

Ich hätte nie gedacht, dass ich bei einem der Contests das Finale erreiche, geschweige denn, dass ich sogar gewinne. Dies ist ein erreichter Meilenstein für mich und meine fotografische Laufbahn. Es bestärkt mich darin, weiter die Schönheit unseres Planeten und unseres Universums einzufangen. Die Idee, die hinter Picstagraph steckt, ist unterstützenswert und bietet Nebenbei-Fotografen die Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen. Macht weiter so! Ich wünsche Euch weiterhin viel Erfolg und bin gerne ein Teil dieser großartigen Community.

Vielen Dank!

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