Etwas kreieren, das für ewig bleibt

Etwas kreieren, das für ewig bleibt

Hi, ich bin Christiane, ein Kind der 90er, im Saarland zuhause und eine ziemlich verrückte Person…

So verrückt, wie man mich beschreibt, ist auch meine Fotografie und die Geschichte dahinter.

"Jeder hat das Feuer in mir gesehen, nur ich nicht."

Ich bin durch meinen Vater quasi mit der Fotografie groß geworden und habe schon immer und überall mit meinem Handy geknipst, aber mich nie ernsthaft damit auseinandergesetzt. Rückblickend hatte ich damals schon eine Schwäche für Landschaften, Gebäude und Symmetrie, ohne dass ich es bemerkt habe. Für mich war es eher der „ich zeige euch mal wo ich letzte Woche war“-Moment und ich habe alles festgehalten, was mir vors Handy kam. Das Reisen spielte dabei schon immer eine große Rolle. Hauptberuflich arbeite ich als Reiseverkehrskauffrau in einem Reisebüro und habe dadurch schon viel von der Welt sehen und festhalten dürfen. Meine beiden Leidenschaften vereinen sich somit perfekt. Wenn ich mit Freunden oder der Familie auf Reisen war wurde ich so oft gefragt, warum ich Paparazzi, mir noch nicht eine vernünftige Kamera zugelegt habe. Jeder hat das Feuer in mir gesehen, nur ich nicht.

Das änderte sich schlagartig.

Le Mont Saint Michel, Normandie

Étretat, Normandie


"Das Gefühl, etwas zu kreieren das für ewig bleibt, war von der ersten Sekunde an unbeschreiblich gut."

Vor genau zwei Jahren hielt ich das erste Mal eine Kamera in der Hand. Ich war plötzlich mit den Möglichkeiten, die mein Handy mir geboten hat, nicht mehr zufrieden. Ohne groß zu überlegen und mich zu informieren, habe ich mir von jetzt auf gleich meine erste Spiegelreflexkamera gekauft und auch an diesem Tag mein erstes verwackeltes und überbelichtet Bild geschossen. Sie ist seitdem mein täglicher Begleiter und ich habe jede freie Sekunde genutzt um das Handwerk Fotografie zu verstehen. Das Gefühl, etwas zu kreieren das für ewig bleibt, war von der ersten Sekunde an unbeschreiblich gut und auch heute zaubert mir das Drücken des Auslösers immer wieder ein Lächeln ins Gesicht.


In den darauffolgenden Monaten ist mein Fotoequipment, durch meine nicht zu stillende Wissenslust, explodiert. Neben meiner geliebten Canon EOS 90D findet man nun in meinem Fotorucksack, eine Canon EOS 6D MKII, vier SIGMA Wechselobjektive (14-24mm 2.8 , 24-70mm 2.8, 70-200 2.8 und 18-35mm 1.8) und eine Drohne, DJI Mavic 2 Pro. Die Drohne ist eines meiner am liebsten benutzen Gestaltungsmittel. Einige Fotografen:innen, die mich inspirieren, brachten mich dazu, mich mit der Drohnenfotografie auseinander zu setzten. Abgesehen davon, dass das Fliegen der Drohne schon super viel Spaß macht, beeindrucken mich die Perspektiven, die sich damit ergeben, immer wieder. Ob ein Wald von oben, epische Berglandschaften oder historische Gebäude, alles sieht aus der Luft einfach atemberaubend aus.


Gletscher, Island

Aber wie komme ich zu einer für mich perfekten Aufnahme?

Das ist mehr als nur Knipsen. Viele meiner Aufnahmen entstehen auf geplanten Roadtrips. Ich verbringe vorher viel Zeit auf Google Maps und schaue mir dort die Gegebenheiten vor Ort genauestens an. Wie weit sind die Entfernungen zu meinem Spot, um wie viel Uhr geht die Sonne auf und wann geht sie unter? Muss ich morgens früh raus, oder steht die Sonne zum Sonnenuntergang am besten? Das Wetter kann man ja auf einer Reise leider nicht beeinflussen, also nehme ich natürlich die Gegebenheiten vor Ort, so wie sie sind, plane aber auch für jede Eventualität eine andere Komposition ein. Manchmal begleitet mich auch ein wenig Glück, und die Stimmung entwickelt sich noch besser als ich dachte.

Spots die ich von mir zuhause aus schnell erreichen kann, plane ich tatsächlich von heute auf morgen. Mittlerweile gehört der Wettercheck, wie Nebel und Morgen- bzw. Abendröte zu meiner täglichen Routine.

Hoffell, Island (Nordlichter)


"Ich [...] musste abwägen [lernen], den Augenblick zu genießen oder zu fotografieren."

Der eindrucksvollste Moment den ich bisher festhalten durfte, waren die Nordlichter auf meiner Island Reise im Oktober 2021. Ich hatte nicht viel Hoffnung daran, innerhalb von 8 Tagen die tanzenden Lichter zu sehen, informierte mich aber natürlich trotzdem vorher genau, wie man dieses Naturschauspiel am besten fotografieren kann. Ich hatte glaube ich noch nie so viel Adrenalin in meinem Körper, als meine App auf meinem Hotelzimmer Alarm schlug und ich direkt raus aufs Feld rannte. Das war auch eine Situation, bei der ich lernen musste abzuwägen, den Aufgeblickt zu genießen oder zu fotografieren. Das klappte nicht wirklich gut, zuerst habe ich mal vor Freude geheult und hatte dabei sämtliche Einstellungen der Kamera im Kopf. Stress pur! Aber ich denke sooo oft an diesen unglaublich tollen Tag zurück und wenn ich meine Aufnahmen davon betrachte, bin ich direkt wieder zurück in diesem Moment!

Die Fotografie bereichert seither mein Leben so sehr und ich freue mich auf vieles Weiteres, was ich dazulernen und auf die Fotos, die ich noch kreieren werde.

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